Der Orden Pugnus Dei


Der Mönchsorden „Pugnus Dei“ wurde zur Zeit der Kreuzzüge im Jahr 900 nach Christi Geburt gegründet. Aber anders als die zahlreichen Ritterorden, die in dieser Zeit entstanden, war es nie das Ziel der Ordensbrüder Einfluss und Macht zu erlangen. Vielmehr ging es ihnen seit je her darum, die Menschen zu schützen, die das Fundament der Kirche bilden: Die Gläubigen.

 

Die Elite des Ordens bilden die Ringträger: Kämpfer von unglaublicher Kraft und Schnelligkeit. Sie werden sorgfältig ausgewählt, für den körperlichen und spirituellen Kampf trainiert und schließlich, wenn sie sich würdig erweisen, zum Ringträger geweiht. Doch nicht jeder Ordensbruder schafft es, zum Ringträger zu werden. Aber wer es einmal ist, bleibt es bis zu seinem Tod. Am Ende seines Lebens übergibt jeder Ringträger dann seinen Ordensring einem von ihm bestimmten Nachfolger.


Ewige Suche nach verschwundenen Ringen


Geht ein Ring verloren, weil der Träger durch Mord, Katastrophe oder durch andere Umstände verschwindet, kann der Ring nicht ersetzt werden. Verschwindet ein Ringträger - und mit ihm der Ring – beginnt die Suche nach dem verschwundenen Ring - die niemals endet. Noch immer wird nach Ringen gesucht, die vor 900 Jahren verschwanden. Da durch die Jahrhunderte mehrere Ringe verloren gingen, hat sich die Zahl der Ringträger verringert. Einst gab es 900 Ringträger. Heute sind es noch etwa 300.

 

Unter dem Leitspruch „Heilen - Helfen - Beschützen“ wachen die Ringträger unauffällig über die Menschen und die Kirche.