Hans Keller


André Hennicke

André M. Hennicke, * 21. September 1958 in Johanngeorgenstadt, ist ein deutscher Filmschauspieler, -Regisseur und -Produzent sowie Drehbuchautor.

 

Hennicke ist ein Charakterdarsteller, der im Fernsehen in den Serien Polizeiruf 110, Tatort, Stockinger, Bella Block, Ein Fall für zwei, Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei, Edel & Starck, Wolffs Revier, KDD – Kriminaldauerdienst, Lasko Die Faust Gottes, GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben und Wilsberg mitspielte. Seit seinen Rollen in Werner Herzogs Unbesiegbar (2001) sowie in Oliver Hirschbiegels Film Der Untergang (2004), in dem er Generalmajor Wilhelm Mohnke spielte, war er auch in internationalen Produktionen zu sehen. 2005 spielte er den Volksgerichtshofpräsidenten Roland Freisler in Sophie Scholl – die letzten Tage. Er war 1997 Produzent des Films Knockin’ on Heaven’s Door mit Til Schweiger in der Hauptrolle.

Hennicke hat an der HFF Potsdam (Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“) Schauspiel studiert.

 

 

Filme & TV

1985: Junge Leute in der Stadt – Regie: Karl Heinz Lotz

1988: Die Schauspielerin – Regie: Siegfried Kühn

1989: Der Magdalenenbaum – Regie: Rainer Behrend

1990: Die Rückkehr aus der Wüste – Regie: Bernhard Stephan

1990: Biologie – Regie: Jörg Foth

1991: Zwischen Pankow und Zehlendorf – Regie: Horst Seemann

1992: Der Besucher – Regie: Dror Zahavi

1992: Tatort: Die Brut der schönen Seele (Fernsehfilm) – Regie: Rainer Behrend

1992: Donusa – Regie: Angeliki Antoniou

1993: Doberstein (Fernsehfilm) – Regie: Charly Weller

1994: Lemgo (Fernsehfilm) – Regie: Jörg Grünler

1994: Sunny Point – Regie: Wolf Vogel

1996: Solotalent – Regie: Andreas Fischer

1997: Verspielte Nächte – Regie: Angeliki Antoniou

1999: Schnee in der Neujahrsnacht – Regie: Thorsten Schmidt

2000: Falling Rocks – Regie: Peter Keglevic

2000: Kalt ist der Abendhauch – Regie: Rainer Kaufmann

2001: Unbesiegbar (Invincible) – Regie: Werner Herzog

2001: So weit die Füße tragen – Regie: Hardy Martins

2002: Toter Mann – Regie: Christian Petzold

2003: Zwei Tage Hoffnung (Fernsehfilm) – Regie: Peter Keglevic

2003: Der alte Affe Angst – Regie: Oskar Roehler

2003: Hamlet X – Regie: Herbert Fritsch

2004: Der letzte Flug – Regie: Roger Moench

2004: Der Untergang – Regie: Oliver Hirschbiegel

2004: Rien ne va plus – Regie: Gusztáv Hámos, Katja Pratschke

2005: Antikörper – Regie: Christian Alvart

2005: Sophie Scholl – Die letzten Tage – Regie: Marc Rothemund

2005: Speer und Er (Fernsehfilm) – Regie: Heinrich Breloer

2006: Der freie Wille – Regie: Matthias Glasner

2006: Winterreise – Regie: Hans Steinbichler

2006: Body Rice – Regie: Hugo Vieira da Silva

2007: In memoria di me – Regie: Saverio Costanzo

2007: Eduart – Regie: Angeliki Antoniou

2007: Jugend ohne Jugend (Youth Without Youth) – Regie: Francis Ford Coppola

2007: Die Schatzinsel (Fernsehfilm) – Regie: Hansjörg Thurn

2007–2008: GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben (Fernsehfilm)

2008: Das Wunder von Berlin (Fernsehfilm) – Regie: Roland Suso Richter

2008: Mitte Ende August – Regie: Sebastian Schipper

2008: Buddenbrooks – Regie: Heinrich Breloer

2008: Jerichow – Regie: Christian Petzold

2009: Polar (Kurzfilm) – Regie: Michael Koch

2009: Effi Briest – Regie: Hermine Huntgeburth

2009: Last Impact – Der Einschlag (Impact) – Regie: Mike Rohl

2009: Lasko – Die Faust Gottes (Fernsehfilm) – Regie: Axel Sand

2009: Faktor 8 – Der Tag ist gekommen (Fernsehfilm) – Regie: Rainer Matsutani

2009: Pandorum – Regie: Christian Alvart

2009: Die Auflehnung - Regie: Manfred Stelzer

2010: Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei (Fernsehfilm) - Regie:   Hermann Joha

2010: Henri 4 − Regie: Jo Baier


(c) Wikipedia 

 


Die Rolle

Hans Keller ist Sophias Vorgesetzter und ein misstrauischer, hartnäckiger Polizist wie er im Buche steht. Ein widersprüchlicher Einzelgänger. Ein Wolf, der das Rudel nicht braucht. Ein ruheloser Schnüffler. Für ihn zählen Fakten, Tatsachen und die Suche nach Erkenntnis. Er schätzt Sophia als kluge und erfolgreiche Ermittlerin und hat daher in der Vergangenheit des Öfteren ein Auge zu gedrückt, wenn Sophia wieder eine vage Spur zu ihrem verschwundenen Vater verfolgt und ihre eigentliche Arbeit vernachlässigt hat. Doch als Realist glaubt er, auch wenn es Sophia nicht hören will, längst nicht mehr daran, dass Richard von Erlen nach so vielen Jahren noch am Leben ist. Zumindest gibt es keine Beweise dafür. Und Keller glaubt nicht an Theorien und Vermutungen, sondern nur an Beweise.